Energiesparttipps

Energiespartipps der Stadtwerke Schwentinental

01 | Die sparsamsten Geräte kaufen!
Über die Jahre summieren sich schon kleine Unterschiede im Stromverbrauch zu großen Beträgen. Werfen Sie also vor Neuanschaffungen einen Blick ins Internet: Dort finden Sie – je nach individuellen Wünschen – die sparsamsten Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Kühlschränke, die derzeit auf dem Markt sind. Oder bestellen Sie beim Bund der Energieverbraucher die Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte". HiFi-, Fernseh- und Bürogeräte mit geringem Stand-by-Verbrauch zeichnet das GEEA-Label aus, das allerdings in Läden meist noch unbekannt ist.
 
02 | Beim Kühlschrankkauf auf "A++" achten!
Die größten Unterschiede im Energieverbrauch gibt es bei Kühl- und Gefrierschränken. Zwar müssen sie ebenso wie Waschmaschinen und Herde das EU-Energielabel mit einer Wertung von A (geringer Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch) tragen. Aber meist sind nur A- und B- Neugeräte auf dem Markt, das heißt: B ist bereits schlecht. Für Kühl- und Gefrierschränke gibt es ab 2004 die Effizienzklassen "A+" und "A++".
 
03 | Backofenfenster putzen!
Bei jedem Öffnen der Ofentür gehen etwa 20 Prozent der Wärme verloren – deshalb den Braten von außen begutachten.
 
04 | Kühlschrank kalt stellen!
Stehen Kühl- und Gefrierschrank neben Wärmequellen (Heizung, Herd, aber auch Spül- oder Waschmaschine) schlucken sie viel mehr Strom! Also deren Nähe meiden oder wenigstens eine Isolierung dazwischen basteln. Bester Standort ist ein kühler Platz: Pro Grad höherer Raumtemperatur zieht der Kühlschrank etwa vier Prozent mehr Strom!
 
05 | Kühlschrank in Urlaub schicken!
Oder abschaffen! Wenn Sie länger weg sind, ziehen Sie am besten den Stecker und bringen Sie Überbleibsel zum Nachbarn (das lässt sich auch mit dem Abtauen verbinden). Wer nur kleine Mengen aufbewahrt, kommt auch ganz ohne Kühlschrank aus: Alt bewährt ist die Aufbewahrung von Lebensmitteln im Tontopf.
 
06 | Eier mit ganz wenig Wasser kochen!
Einen Eierkocher können Sie sich sparen: Eine fingerdicke Menge Wasser auf dem Topfboden reicht aus – die Eier garen im Wasserdampf. Das funktioniert auch mit Kartoffeln und Brokkoli problemlos.
 
07 | Nicht vorheizen!
Und die Nachwärme nutzen! Auch wenn es auf der Packung oder im Rezept steht – meist ist das Vorheizen unnötig (Ausnahme: empfindliche Teige). Und wenn Sie Backofen und Herd schon ein paar Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten, nutzen Sie – ohne Stromverbrauch – die Nachwärme.
 
08 | Deckel auf den Topf!
Ein Deckel auf dem Topf senkt den Energieverbrauch auf ein Viertel. Und die Vorfreude steigt, wenn man nicht so oft reinguckt. Noch besser sind Schnellkochtöpfe, sie sparen noch einmal 50 Prozent Energie.
 
09 | Nudelwasser im Wasserkocher zum Kochen bringen!
Am effizientesten bringen Schnellkocher oder Tauchsieder Wasser zum Kochen. Deshalb lohnt es, Nudel- oder Knödelwasser vorzukochen und dann in den Topf zu füllen.
 
10 | Ab und zu mal abtauen!
Auf dichte Türen achten! Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, steigt der Stromverbrauch stark an. Eis- und Reifbildung in Kühl- oder Gefrierschrank verrät undichte Türen. Also ab und zu die Dichtungen prüfen.
 
11 | Kurz und kräftig lüften!
Zum Lüften Heizung ausdrehen und Fenster weit öffnen. Die Luft wird getauscht, die Wände bleiben warm. Nie bei laufender Heizung Fenster kippen!
 
12 | Heizungsrohre isolieren!
Falls in unbeheizten Räumen, zum Beispiel im Keller, Heizungsrohre nicht isoliert sind – holen Sie es nach.
 
13 | Heizungsanlage überprüfen!
Besitzen Sie eine eigene Heizung, lassen Sie mal die Umwälzpumpe überprüfen. Moderne Pumpen verbrauchen viel weniger. Außerdem: Heizung regelmäßig entlüften!
 
14 | Heizung runterdrehen!
Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie! Für ein gesundes Raumklima reichen in Wohnräumen 18-20°C, in der Küche 16-18°C, im Kinderzimmer 20°C, auf Fluren 15°C.
 
15 | Programmierbare Thermostate anbringen!
Er regelt die Temperatur nach Wunsch: tagsüber runter, abends rauf, nachts wieder runter.
 
16 | Zum Wäschetrocknen Wind und Sonne nutzen!
Wäschetrockner zählen zu den größten Stromfressern im Haus. Ihre Verbannung aus einem Vier-Personen-Haushalt spart etwa 480 Kilowattstunden oder 80 Euro im Jahr. Wäsche also lieber aufhängen!
 
17 | LED-Lampen nutzen!
Sie sparen etwa 80 Prozent Strom und eignen sich vor allem für Lichter, die lange brennen – häufiges An- und Ausschalten tut ihnen nicht gut.
 
18 | Stecker ziehen oder Steckdosenleiste mit Netzschalter kaufen!
Allein der Stand-by-Betrieb von HiFi-Anlage, Fernseher und Videorekorder kostet Sie jährlich 30 Euro. Zwei deutsche Kraftwerke laufen nur, um die unnötigen Stand-by-Verluste zu decken. Wenn Sie mehrere Geräte an eine Steckdosenleiste anschließen, genügt ein Knopfdruck zum Abschalten.
 
19 | Glühlampen in Bad, WC und Keller verbannen!
Edison in Ehren, herkömmliche Lampen sind extrem ineffizient: 90 Prozent der Energie verpufft als Wärme. Am sinnvollsten sind sie da, wo das Licht kurz brennt und oft ein- und ausgeschaltet wird, zum Beispiel im Bad.
 
20 | Computer abschalten!
70 Prozent der Energie schluckt der Computer auch dann, wenn gar nicht daran gearbeitet wird. Also: Schon bei kürzeren Arbeitspausen abschalten! Außerdem: Hochgerüstete Computer sind Stromfresser, Flachbildschirme allerdings sparsamer als Bildröhren.
 
21 | Kurz duschen statt Baden!
Am besten mit Spar-Duschkopf! Die Warmwasserbereitung schluckt – nach dem Heizen – im Haushalt die meiste Energie. Nicht so oft baden! Sparduschköpfe senken den Wasserverbrauch um 50 Prozent. Beim Einseifen die Dusche abstellen!
 
22 | Kochwäsche und Vorwaschgang vergessen!
Die meisten Krankheitserreger sterben schon bei 60 Grad ab – und gegenüber dem Kochwaschgang wird die Hälfte des Stroms gespart! Meist reichen aber 30 oder 40 Grad. Den Vorwaschgang kann man sich sparen.
 
23 | Trommel immer voll machen!
Eine nur mit einer Socke gefüllte Waschmaschine verbraucht genauso viel wie eine volle. Einige Modelle sind mit einem ½-Sparprogramm für halbe Füllungen ausgestattet, der den Verbrauch immerhin um ein Drittel senkt.
 
24 | Geräte ohne Akku kaufen!
Telefone, Rasierapparate und elektrische Zahnbürsten mit direktem Netzanschluss verbrauchen deutlich weniger Strom als Akku-Geräte!
 
25 | Kraftwerk in den Keller oder aufs Dach bauen!
Die Zukunft gehört nicht monströsen Kohlekraftwerken, sondern der viel effizienteren dezentralen Energieversorgung mit modernen Kleinkraftwerken. Für Photovoltaikanlagen auf dem Dach oder Blockheizkraftwerke im Keller gibt es Fördergelder.
 
26 | Sonnenkollektoren installieren!
Auf deutschen Dächern stehen bereits eine halbe Million Solar-Warmwasseranlagen. 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person decken pro Jahr mehr als die Hälfte des Warmwasserbedarfs.
 
27 | Machen Sie sich es so richtig gemütlich!
Eine gute Wärmedämmung von Außenwänden, Dachboden und Keller kann mehr als die Hälfte der Heizkosten sparen. Neue Isolierfenster dämmen bis zu vier Mal besser als noch vor wenigen Jahren. Die kleine Lösung: Bringen Sie hinter Heizkörpern Dämmplatten oder -folien an.
 
28 | Brötchen von gestern knusprig toasten!
Wer zum Brötchen aufbacken nicht den Backofen, sondern den Brötchenaufsatz des Toasters verwendet, spart rund 70 Prozent Energie.
 
29 | Mikrowelle, wenn überhaupt, nur für kleine Mengen benutzen!
Schon bei zwei Portionen braucht ein Mikrowellenherd mehr Energie als eine Herdplatte. Und das Auftauen in der Mikrowelle verbraucht unnötig Energie – also Gefrorenes frühzeitig rauslegen.
 
30 | Licht ausschalten!
Der Klassiker unter den Energiespartipps! Etwa ein Zehntel des Stromverbrauchs geht aufs Konto der Beleuchtung. Also: Der letzte macht das Licht aus!

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